Stromtarifvergleich — ohne Provisions-Tricks
Die meisten Vergleichsportale sortieren nach Provisionshöhe, nicht nach Preis. voltfair zeigt dir, welcher Tarif für dich wirklich günstig ist — und wann ein Wechsel sich lohnt.
Warum klassische Vergleichsportale dich teuer beraten
Vergleichsportale wie Check24, Verivox oder Stromauskunft finanzieren sich über Provisionen. Pro Vertragsabschluss zahlen Stromanbieter zwischen 30 und 80 Euro an das Portal. Das beeinflusst zwangsläufig, welche Tarife ganz oben stehen.
Wer kein Provisionsabkommen hat (kleine Ökostrom-Anbieter, regionale Stadtwerke, neue Marktteilnehmer), erscheint oft erst weit unten in der Liste — oder gar nicht. Das ist legal, aber für dich teuer.
So macht voltfair es anders: Wir zeigen 5 handverlesene Tarife in identischer Optik, sortieren strikt nach Gesamtkosten Jahr 1 (inkl. Bonus) und nennen Quelle und Stand zu jedem Tarif. Wir bekommen vom Anbieter nichts — voltfair finanziert sich über das PV-Vergleichsgeschäft.
Die vier Tarif-Typen im Überblick
Bevor du vergleichst, solltest du wissen, welcher Tarif-Typ überhaupt zu dir passt. Der billigste auf dem Papier ist nicht immer der billigste in deinem Haushalt.
Festpreistarif
Wenn du Planungssicherheit willst
Preis bleibt für 12-24 Monate fix. Schutz vor Preiserhöhungen, aber kein Vorteil bei fallenden Marktpreisen.
Variabler Tarif
Wenn du flexibel bleiben willst
Monatlich kündbar, Preisanpassungen mit 6 Wochen Vorlauf. Gut für Übergangsphasen, schlecht in Inflations-Zeiten.
Ökostrom-Tarif
Wenn dir Herkunft wichtig ist
Zertifizierter Grünstrom (OK-Power, Grüner Strom Label). Preisaufschlag meist 0,5-2 ct/kWh. Achte auf echte Zertifikate, nicht nur Marketing-Claims.
Dynamischer Tarif
Wenn du Verbrauch verschieben kannst
Stündlicher Preis nach EPEX-Strombörse. Lohnt sich mit Smart-Meter, E-Auto-Wallbox oder steuerbarer Wärmepumpe. Ohne Steuerung meist teurer als Festpreis.
Wann sich ein Wechsel wirklich lohnt
Ein Anbieterwechsel ist nicht immer die richtige Antwort. Drei Trigger machen den Wechsel aber fast immer wirtschaftlich:
- Du bist in der Grundversorgung. Etwa 12 Millionen Haushalte stecken hier — meist 25 bis 40 Prozent über dem Marktpreis. Allein der Schritt raus aus der Grundversorgung spart in der Regel 200-400 Euro im Jahr.
- Deine Preisgarantie läuft aus. Sobald Festpreis-Schutz endet, passt der Anbieter den Preis oft an — fast immer nach oben. 3 Monate vor Ablauf vergleichen, neuen Tarif abschließen, alten kündigen lassen.
- Dein Verbrauch hat sich geändert. E-Auto, Wärmepumpe oder neuer Mitbewohner verschieben deinen Jahresverbrauch deutlich. Dein Tarif passt vermutlich nicht mehr zur neuen Kurve — bei höherem Verbrauch wird Arbeitspreis wichtiger als Grundpreis.
Die vier häufigsten Wechsel-Fehler
Zu kurze Bindung gegen Bonus tauschen
Ein 200-Euro-Neukundenbonus klingt gut — wenn du nach 12 Monaten weiterwechselst. Wer beim selben Tarif bleibt, zahlt im Jahr 2 oft 30 Prozent mehr. Plane den Wechsel jährlich oder achte auf Tarife mit langer Preisgarantie.
Nur auf den Arbeitspreis schauen
Der Arbeitspreis (ct/kWh) ist nur die halbe Wahrheit. Manche Anbieter rechnen den Grundpreis hoch — bei niedrigem Verbrauch (< 2000 kWh) frisst der Grundpreis den Vorteil komplett auf.
Vorkasse-Tarife unterschreiben
Bei Vorkasse zahlst du den Jahresabschlag im Voraus. Bei Anbieter-Pleite ist das Geld weg — siehe stromio, Gas.de und andere Insolvenzen 2022/2023. Spare dir 50 Euro im Jahr nicht durch Risiko ein, das du nicht versichern kannst.
Kündigungsfrist nicht prüfen
Wenn dein aktueller Vertrag eine 3-Monats-Kündigung hat und du vergisst rechtzeitig zu kündigen, verlängert sich der Vertrag automatisch um 12 Monate. Im Tool angeben — wir reichen die Anfrage erst zum frühestmöglichen Wechseldatum weiter.
Bereit für deinen ehrlichen Vergleich?
PLZ und Jahresverbrauch reichen — wir zeigen dir 5 Tarife sortiert nach echten Gesamtkosten. Kein Account, kein Kleingedrucktes.
Tarife vergleichenHäufige Fragen zum Stromtarifvergleich
Wie funktioniert ein Stromtarifvergleich?
Du gibst Postleitzahl und Jahresverbrauch in kWh ein. Der Vergleich berechnet die Gesamtkosten pro Anbieter über 12 Monate — inklusive Arbeitspreis, Grundpreis und Bonus. Bei voltfair sortieren wir ausschließlich nach diesen Gesamtkosten, nicht nach Provision.
Wie unterscheidet sich voltfair von Check24 oder Verivox?
Klassische Vergleichsportale zeigen Tarife oft nach Provisions-Höhe sortiert, getarnt als Empfehlung. voltfair zeigt 5 Tarife in gleicher Optik, sortiert ausschließlich nach Jahreskosten inkl. Bonus und nennt Quelle und Stand zu jedem Tarif. Wir verdienen nichts an deiner Tarif-Wahl.
Wann lohnt sich ein Stromanbieter-Wechsel?
Drei klare Trigger: (1) Du zahlst mehr als 25 Prozent über dem Marktdurchschnitt — typisch in der Grundversorgung. (2) Deine Preisgarantie läuft in den nächsten 3 Monaten aus. (3) Dein Verbrauch hat sich deutlich geändert, etwa durch E-Auto, Wärmepumpe oder neuen Mitbewohner.
Welche Tarif-Typen gibt es?
Festpreis-Tarife (Preis fix für 12-24 Monate), variable Tarife (monatlich kündbar, Preis schwankt), Ökostrom-Tarife (zertifizierter Grünstrom, oft Festpreis), dynamische Tarife (Stundenpreis nach Strombörse, lohnt sich mit Smart-Home und E-Auto), Grundversorgung (automatischer Fallback, fast immer teuer).
Wie lange dauert der Anbieterwechsel?
Der neue Anbieter übernimmt die Kündigung beim Altanbieter. Typischer Zeitrahmen: 4 bis 8 Wochen, abhängig von Kündigungsfrist und Anbieter-Bearbeitungszeit. Du bleibst durchgängig versorgt — falls der Wechsel platzt, fällst du automatisch in die Grundversorgung zurück. Kein Risiko eines Stromausfalls.
Was kostet der Wechsel?
Nichts. Der Wechsel selbst ist kostenlos. Achte aber auf Tarife mit Vorkasse-Pflicht oder Kautionsvereinbarungen — die finanzieren den Anbieter, nicht dich. voltfair markiert solche Tarife sichtbar in der Vergleichs-Übersicht.
Was ist ein dynamischer Stromtarif?
Ein dynamischer Tarif bezieht den Strompreis stündlich aus der EPEX-Strombörse. Du zahlst, was Strom in dieser Stunde wirklich kostet — plus Netzentgelte, Steuern, Anbietermarge. Lohnt sich, wenn du Verbrauch verschieben kannst (E-Auto nachts laden, Wärmepumpe mittags). Ohne smarte Steuerung meist teurer als Festpreis.
Was passiert, wenn der neue Anbieter pleite geht?
Du fällst automatisch in die Grundversorgung deines lokalen Versorgers zurück — meist teurer, aber sicher. Bei Pleite eines Anbieters kann es Wochen dauern, bis du wieder einen günstigen Tarif findest, weil viele Anbieter dann eine Aufnahmesperre verhängen. Lehre: stabile, gut bewertete Anbieter wählen, nicht den absoluten Billigst-Tarif.
Spar-Win in 2 Minuten
Stromtarif optimieren ist der erste Schritt. Wenn der Tarif sitzt, lohnt sich der nächste: eine PV-Anlage für die kommenden 20 Jahre.